83. Stiftungsfest der F.T.V. Horlogia im WS 03/04
Liebe Bundes- und Farbenbrüder!
Ich schreibe euch hier ein kleines Resümee des 83. Stiftungsfestes. Da ich als Erstsemester keine Vergleichsmöglichkeiten
habe, werde ich einfach meinen subjektiven Eindruck wiedergeben.
Alles begann am Freitag den 24.10.03, kurz nach 12 Uhr mittags. Man versammelte sich zum Aufbau der Aula und
jeder packte mit an. Ein Lob an alle Aktiven und AHs die sich beteiligt haben! Dadurch war auch recht schnell
alles aufgebaut und dekoriert. Nach einer kleinen Nachmittagssnackpause, mit Brezeln und Donuts, ging es auch schon
weiter in den Ochsen, den Horlogenabend vorzubereiten!
Dort mussten wir zum Glück nicht viel tun, nur unsere Tischdekoration und das Bier hinstellen. Hier kommen wir gleich
zum einzigsten Wehrmutstropfen des Stiftungsfestes:
Das Bier (Fürstenberg) war nicht gerade sehr ansprechend, wen wundert es da, dass bei ‚Fux Stoff’ öfters draußen noch
die ‚Schwarze Variante’ geholt werden musste! Abgesehen von diesem Problem, war der Abend lustig, gemütlich und man hat,
zumindest ich kann das behaupten, viele neue Leute kennen gelernt.
Ich weiß zwar nicht mehr genau, wie lange die Kneipe ging, war aber ich glaube, dass sie gegen 2 Uhr ex geschlagen wurde,
man korrigiere mich wenn ich da falsch liegen sollte.
Am Samstag konnte ich zum Glück ausschlafen und mich erholen, denn die Convente waren für die Fuxen nicht zugänglich.
Also ging es für uns erst am Abend zum eigentlichen Stiftungsfest wieder rund. Dort mussten wir erst einmal für unsere
Gastchargen anbauen, da mehr Verbindungen vertreten waren, als wir geplant hatten. Ich hoffe, ich habe auch meine
Aufgabe als Bannerträger gut gemeistert.
Das Hoch-Offizium war durch viele Grüße der Gastverbindungen, Zipfeltausch, Dankesurkunden und Festreden geprägt und
man merkte schon jetzt, dass die Corona bester Stimmung war! Kleiner, lustiger Höhepunkt hierbei war das kleine
Schlägerproblem von unserem Fuxmajor, dessen Schläger beim Auszug einfach seinen Dienst verweigerte und sich nicht
ziehen liess.
Nun ging es zum lustigen Teil über. Es wurde viel getanzt, getrunken und geredet. Alte Freundschaften wurden wieder
aufgefrischt und neue sind entstanden! Auch die Fuxenkasse kreiste, leider nicht nur einmal, wofür ich mich
an dieser Stellte im Namen der Fuxia entschuldigen möchte. Wir werden uns bemühen, dass dies nicht wieder vorkommt.
Der Abend wurde länger und länger und da wir von der Band so begeistert waren, fanden sich ganz schnell ein paar
alte Herren, die dafür sorgten, dass die Band länger spielte als eingeplant. Um 3 Uhr (bzw. 4, wer seine Uhr
noch nicht zurückgestellt hatte) versammelten wir uns alle um unseren ‚Kerzen-Zirkel’ und beschlossen den Abend
mit einem feierlichen ‚Salve Gambrinus’. Da der Zirkel bereits auf Holz vorgezeichnet war, erübrigten sich auch
die Diskussionen, wie die Kerzen anzuordnen seien. Ich habe gehört, dass es da in den vergangenen Jahren immer
zu kleinen Meinungsverschiedenheiten gekommen ist.
Am Morgen danach um 9.30 Uhr hatten wir den Abbau vereinbart. Als Zimmernachbar von unserem wertem Senior wurde
ich leider auch aus dem Bett geschmissen; ich hätte noch gut bis 3 Uhr Nachmittags durchschlafen können.
Aber ab in die Klamotten und in die Aula. Wieder mit vereinten Kräften gingen die Abbauarbeiten zügig voran und
wir wachten so langsam auf. So richtig fit sah keiner von uns aus, aber da mussten wir wohl durch.
Nach einem schnellen Mittagessen wurde es erst ein mal recht still im Haus, während Optik auf dem Coleurbummel
die Damenrede hielt, holten wir noch ein paar Stunden Schlaf nach. Schliesslich sollte es abends um 18.00 Uhr
schon wieder weiter gehen.
Am Abend wieder in den Ochsen und zu dem „guten“ Bier... An der Stiftungsfest-Exkneipe wohnten auch die Frauen
beiw und machten kräftig mit.
Eigentlich hatte sich der Grossteil der Fuxia vorgenommen, nach dem Hochoffizium in die Falle zu gehen,
da uns die vergangengen 48 Stunden doch arg mitgenommen haben. Doch es kam ganz anders...
Schnell wurde klar, dass dieser Abend etwas anders abläuft als die sonstigen Kneipen. Stiefelchen,
ihres Zeichens AHP der TV Nordia, begab sich freiwillig in den BV und nach dem Hochoffizium übergaben
die Chargen ihre Ämter an die anwesenden Damen, was dazu führte, dass die Themen noch sinnloser waren als sonst.
Ein Highlight war die Fuxung von Tux, die ausnahmsweise von einer Dame (der Name ist mit leider entfallen)
durchgeführt wurde.
Anschliessend wurde unsere Fuxenkasse versteigert (für die, die es nicht erkannt haben: Es sollte das
Horlgogenhaus darstellen...). Der Gewinner Kille war zwar nicht sehr erfreut darüber, dass er der Unglücklich
war, aber nahm kurzzeitig diese Ehre auf sich. Grossen Anklang fand auch die Zusage des Ochsen, im nächsten
Jahr Rothaus auszuschenken.
Die Zeit verging wie im Fluge und die Kneipe hätte wohl nie aufgehört, wenn die Bedienung des Ochsen uns nicht
darauf aufmerksam gemacht hätte, dass sie langsam ins Bett möchten. Da sie, genauso wie wir, ein anstrengendes
Wochenende hatten, kam die Corona der Bitte nach und die rechtmäßigen Chargen nahmen wieder ihre Plätze an
den Contren ein. Nach einem letzten Salve Gambrinus schlug unser Senior Sydney das Stiftungsfest ex und wir
Fuxen räumten zum letzten Mal das Coleur. Zum Glück konnte Fux Schnäpsle noch fahren, ansonsten hätte wir
noch ordentlich schleppen müssen. So gegen 2 Uhr morgens fielen wir total ausgelaugt und fertig, aber glücklich
in unsere Betten und genossen einen langen und erholsamen Schlaf. Stiftungsfest EX!
Zusammenfassend kann ich eigentlich nur das wiederholen, was unser FM uns vor dem Stiftungsfest gesagt
hat: es wird anstrengend, aber es wird es wert sein. Ich denke das war es auch!
In diesem Sinne mit grün-schwarz-rotem Farbengruß
Timo Bauer v/o Troubadix Z!
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