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Fuchsenseminar im Sommersemester 2001
Die Aktivitas der F.T.V. Horlogia zu Furtwangen e.V. wurde von Bundesbruder Dan zu einem Fuxenseminar ins wunderschöne Geislingen bei Balingen eingeladen, um die Grundlagen und geschichtliche Entwicklung der Horlogia kennenzulernen, bzw. zu vertiefen. Es waren anwesend: Dan und Roger, die sich gemeinsam die Aufgabe teilten, das Wissen anschaulich zu vermitteln, sowie die Aktiviten Asgard X, Skipper FM, Sultan, Hopfen und die Krassfuxen Hai-Thuy, Simon und Nima.

Am Freitag Mittag, nach den Vorlesungen, begab sich die erste Gruppe um 14.00 Uhr auf den Weg nach Geislingen. An dieser Stelle ist anzumerken, daß - Zitat Dan - "Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, daß es in Deutschland mehrere Ortschaften mit Namen Geislingen gibt". Krassfux Nima, der in dem schönen Owen/Teck beheimatet ist, war voller Euphorie, endlich wieder einmal in vertraute Gefilde beim schöne Geislingen bei Göppingen zu kommen. Die Mitfahrenden Sultan, Hai-Thuy und Simon vertrauten dabei blind Nimas Ortskenntnis und achteten auch nicht auf Dans perfekte Wegbeschreibung, die sie auf direktem Weg zu Dan gebracht hätte.

Als man nach zwei Stunden noch immer nicht bei Dan angekommen war, machte sich dieser doch ernsthafte Gedanken, ob den Gästen vielleicht unterwegs etwas zugestoßen sein könnte.
Er rief daraufhin bei Asgard, Skipper und Hopfen in Furtwangen an, da diese erst gegen 17.00 vorhatten loszufahren und erkundigte sich, wo wir blieben.
Es stellte sich also heraus, daß die vier Abkömmlinge einen "kleinen, kreisförmigen" Umweg von 200 km und längeren Stau über Stuttgart, Nürtingen und Balingen gefahren waren und nach vier Stunden fast zeitgleich mit den nachkommenden Aktiven im Gasthaus Schloß im richtigen Geislingen bei Balingen eintrafen.
Es muß nicht ausdrücklich erwähnt werden, daß sich die vier Delinquenten von nun an immer an diesen kleinen Ausflug erinnern werden.

Roger und Dan nahmen, nachdem nun alle da waren, das Seminar voll in Angriff. Dan hatte einen professionellen Vortrag auf Folie vorbereitet und erklärte die Entwicklungsgeschichte der Studentenverbindungen in Deutschland und der Horlogia. Anschließend sprach man über die Organe der Horlogia und den Komment. Das darauffolgende gemeinsame und lang ersehnte Essen war dann die Vorstufe einer Kneipe, bei der viel gelacht wurde und Dan, Skipper zweimal und Hopfen einmal in den BV wanderten. Roger kann sich auf 70 DM für die Aktivenkasse freuen.

Gegen halb zwei Uhr nachts verlegte man den Sitzungsort in Dans Haus, wo dann ein Zeltanhänger in Dans Garage, mehrere Matrazen im Kinderzimmer und sogar ein Zelt für Naturfetischisten (Hai-Thuy) im Garten als Schlafmöglichkeiten dienten.

Der nächste Morgen begann mit einem tollen Frühstück. Die Motivation der Seminarteilnehmer war so groß, daß alle schon um 8.00 Uhr wach waren, obwohl bei der Kneipe doch stolze 49 Pils von 6 Leuten verdrückt wurden.
Um 10.00 Uhr ging das Seminar im Gasthaus weiter und man wiederholte zum einen das gelernte vom Vortag, wurde von Freundschaftsverbindungen und den korrekten Ablauf einer Kneipe, Stiftungsfest, Couleurball, Brandungskneipe, Schweinebeißen, Keilarbeit und Burschung in Kenntnis gesetzt. Das lange Üben des Zirkels wurde natürlich auch nicht vernachlässigt. Um 16.00 Uhr hatte man alle Lernziele erreicht und konnte nach Begleichung der Rechnung sogar noch ein präparierter Fuchs, der sich in den Privatjagdraum des Wirten befand, sehr, sehr günstig erworben werden.
Das Fuxenseminar fand sein natürliches Ende in einem maximalen Grillabend bei Dan.

Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei Dan, seiner Gattin Anne und Roger für das gelungene Wochenende.

Simon und Hai-Thuy



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